Vorankündigungen:
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08. August 2010, letzter Sonntag in den Schulsommerferien 19. September 2010, Bettag |
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26. Juni 2010 // Generalversammlung und Biomarkt-Eröffnung
Bericht der AZ vom 27. Juni 2010:
Hier downloaden (pdf-Datei)
Bericht des Freischütz vom 29. Juni 2010:
Hier downloaden (pdf-Datei)
Herbert Thürg konnte am Samstag, 26. Juni im Sämi Holliger-Saal die Vorstandsmitglieder, Direktor Hans Däpp sowie zweiundsechzig Vereinsmitglieder und einige Gäste zur ordentlichen Generalverammlung 2010 des Vereins MURIMOOS werken und wohnen begrüssen. Erläutert wurden die grossen strukturellen Veränderungen, welchen das Murimoos unterliegt. Früher fanden hier in erster Linie Männer mit Suchtkrankheiten eine Heimat . Heute sind es zunehmend solche mit psychischen Erkrankungen. Dieser Anteil beträgt zur Zeit ca. 40 %. Die dadurch entstehenden Auswirkungen äussern sich vor allem im Wohn- und Arbeitsbereich mit einem höheren Betreuungsaufwand und entsprechenden Anforderungen an augebildetem Personal.
Die Realisierung neuer Wohnformen stellt den Vorstand vor grosse Herausforderungen. Nach 25 Jahren steigt der Unterhaltsbedarf bei den Wohnbauten und das relativiert auch etwas den Betriebsgewinn 2009, da vorgesehene bauliche Massnahmen noch nicht ausgeführt wurden.
Neu geregelt wurde die Entschädigung des Vorstandes für Sitzungen, sowie die Beiträge für Vereinsmitglieder. Der noch vakante Sitz im Vereinsvorstand konnte mit dem Wohler Grossrat Thomas Leitch besetzt werden. Das Murimoos heisst ihn herzlich Willkommen. Monika Schuhmacher, welche aus dem Vorstand austritt, wurde ihr unermüdlicher, grosser Einsatz für den Verein mit einem frischen Gemüsekorb aus dem Bio-Markt verdank. Für die musikalische Umrahmung am Apéro sorgten die Ohrenstüber Musikanten un mitt einem feinen Mittagessen aus der Murimoos-Küche liess man die GV ausklingen.
Herbert Thürig, Emil Wicki, Roland Hengartner, Martin Egli, Heidi Schmid, Thomas Leitch, Kurt Jenny
(von o.l. nach u. r.)
Eröffnungsfest des vergrösserten Bio-Markt
Am Samstag, 26. Juni 2010 fand ebenso gleichzeitig das Fest zur Neueröffnung des Biomarkt mit verschiedenen leckeren Degustationen, dem Clown Ron Dideldum, einem Wettbewerb und verschiedenen weiteren Aktionen statt. Diesmal bei strahlendem Prachts-Wetter (Dies sei hier noch extra erwähnt)!
Der im Juni neu umgebaute Bio-Markt präsentiert sich nun in neuem strahlendem Glanz. Sein stark vergrössertes Sortiment sorgte bei den zahlreichen Kunden für eine erfreute Resonanz. Nun kann im Murimoos nebst dem tagesfrischen Bio-Gemüse aus Eigenproduktion, die ganze Palette für den täglichen Bedarf eingekauft werden. Unter den vielen neuen Produkten findet man Babynahrung, Naturkosmetik, Hygiene- und Reinigungsartikel und vieles mehr. Nicole Basler und ihr Bio-Markt-Team beraten Sie gerne.
Seit dem 25. Juni 2010 können Sie nun im Bio-Markt und der Bio-Metzgerei zu neuen kundenfreudlicheren Öffnungszeiten einkaufen.

Nicole Basler zeigt, was sie und das ganze Verkaufsteam im neuen Biomarkt anbieten: Lebensmittel frisch vom Feld sowie ein grosses, erweitertes Sortiment an täglichem Bedarf.
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Die letzen Installationen werden getätigt und |
schon geht's los mit dem Einräumen des grossen Bio-Sortiments. |
Die Bautruppe kommt gut mit der Arbeit voran. Schon werden die verschiedenen Elemente |
wie Wände, Gestelle und Kühlvitrinen eingebaut und angeschlossen. |
Unter der fachkundigen Leitung von Sepp Bründler werden die Holzgestelle |
von ihm und den Bewohnern für die Montage im Biomarkt vorgefertigt. |
Die Zwischenwände sind erstellt, der Boden und die Wände frisch gestrichen. |
Nun werden die Holzkonstruktionen für die Gestelle in Angriff genommen. |
Nach dem zügigen Umzug am 1. Juni 2010, an dem alle tatkräftig mit angepackt haben, |
kann nun gegenüber im "Gemüsetreff" und im Naturkeller wie gewohnt eingekauft werden. |
![]() „Spatenstich“ vom Biomarkt-Umbau am 20.05.2010 |
![]() Der bestehende Brunnen wird von Simon herausgespitzt |
![]() Maya will hoch hinaus. Der Gemüse-Treff wird auf Hochglanz gebracht |
![]() Das vorher-nachher Gefühl ist garantiert. |
Ein Platz für die Kinder um sich auszutoben, um kleine Abenteuer zu erleben und - für die Erwachsenen zum Verweilen und sich treffen: Das hat in Niederrohrdorf bisher gefehlt. Dies sind nun vergangene Zeiten. Der, durch die Holzspezialisten im Murimoos ausgearbeitete und vom Montage-Team erstellte, Spielplatz Rägeboge wurde am Samstag, 19. Juni 2010 mit einem grossen Willkommen eingeweiht.
Die vielen Besucher liessen sich denn auch nicht vom, diesen Frühling fast schon zur Gewohnheit gewordenen, Regenwetter beeindrucken und erschienen in Scharen um zu testen, was das „Rägebogeland“ beim Kollerhaus mitten im Dorfkern verspricht.
Der, nach kreativen Ideen und Sicherheitsaspekten liebevoll gestaltete, Spielplatz bietet eine Fülle von Attraktionen, die über das Angebot eines gewöhnlichen Spielplatzes hinausgehen. Brunnen, Baumhaus, Kletterwand, Pétanquebahn, Seilbahn, eine grosse Vogelnestschaukel und ein Barfuss-Tastweg sind nur einige Beispiele der vielen Möglichkeiten sich auszutoben.
Vielleicht finden auch Sie, wenn sich die Wolken verzogen haben und der Sommer zurückkehrt, einmal den Weg nach Niederrohrdorf um diesen tollen Spielplatz mit ihren Kindern zu geniessen.

Tag der Bio-Diversität im Murimoos |
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Samstag, 12. Juni 2010 von 09.00 bis 16.00 Uhr |
12. Juni 2010, Bio-Diversität im Murimoos.
2010 ist das Jahr der Bio-Diversität. Die Kampagne der Bio Suisse soll die ökologischen Leistungen der Bio-Bauern aufzeigen und einem breiten Publikum bekannt machen.
Die seit vielen Jahren biologisch geführte Landwirtschaft von MURIMOOS werken und wohnen hat sich für die Durchführung eines solchen Anlasses geradezu aufgedrängt.
Nirgendwo präsentieren sich die gemeinsamen Bestrebungen der Biolandwirtschaft für eine Lebensgrundlagen erhaltende Wirtschaftsweise, die kantonalen Rekultivierungsmassnahmen mit Projekten an der Bünz, beim Weiher sowie im neu regenerierten Flachmoor und die Ziele der kantonalen Landwirtschaftskammer mit dem Programm zur Vernetzung der ökologischen Ausgleichsflächen so gelungen: über 12 ha Hecken, Tümpel, Feldgehölze, Buntbrachen, Blumenwiesen, wilde Bachufer, gestufte Waldränder und anmoorige Stellen. Ein grosszügiger Lebensraum für eine artenreiche Flora und Fauna, die auf einem spannenden Rundgang mit dem Biologen Dr. Dr. Beerli, gemimt von einem Schauspieler, live erlebt werden konnte.
Dazu gab's Informationen zum anfassen über die verschiedenen Bodentypen und eine Diaschau mit Bildern von Pflanzen und Tieren: prachtvolle Blumenwiesen, vielfältige Kulturpflanzen, bekannte und weniger bekannte Nutztiere, Pro Spezia Rara-Tiere und seltene Wildtiere waren zu sehen.
An einem speziellen Stand konnten unter fachkundiger Leitung eines Ölmüllers das MURIMOOS Bio-Rapsöl und weitere schmackhafte Bio-Ölspezialitäten degustiert werden. Das Rapsöl vom Murimoos ist unvergleichlich im Geschmack und dank einem ausgewogenen Verhältnis an ungesättigten Fettsäuren sehr bekömmlich. Es wird vermarktet als regionale Spezialität.
Und wer jetzt Hunger bekommen hatte, der war in der Festwirtschaft bestens bedient: hier wurde gleich bewiesen, wie gut bio schmeckt. Fleisch vom Grill und ein vielfältiges, saisongerechtes Salatbuffet - natürlich alles frisch ab Hof und in ausgezeichneter Qualität - erwarteten die Besucher.
Iniziert wurde dieser Anlass durch Coop, Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und MURIMOOS werken und wohnen. Weitere Informationen finden Sie unter www.coop.ch/nachhaltigkeit, www.coop.ch/fonds, www.bio-suisse.ch und www.fibl.org.

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Der Spargel enthält sehr viel Asparginsäure und Kalium, welche die Nierentätigkeit anregen und entschlackend wirken. Zudem enthält er viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemnte, was stärkend wirkt auf Immunsystem, Knochen, Muskeln und Herz. Da die Spargeln im biologischen Anbau mit langsam wirkendem, kompostiertem Mist gedüngt werden, enthalten sie nur geringe Mengen Nitrat. |
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Der Spargel ist eine konkurrenzschwache Pflanze, das heisst sie erträgt keine hoch- und schnellwachsenden Beikräuter. Dies bedingt ein sauberes Beet, besonders im Frühjahr bis Sommer. Im biologischen Anbau geschieht die Bekämpfung der Beikräuter nur zum Teil maschinell, der Rest muss von Hand gejätet werden, damit die zarten Sprossen nicht verletzt werden. Dies rechtfertigt den etwas höheren Preis für Schweizer Bio Grünspargeln. |
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Nachdem wir letztes Jahr ein absolutes Spitzenergebnis im Ertrag von Bioraps erreicht hatten, wurde die Produktionstechnik beibehalten und die Anbaufläche etwas ausgedehnt. Da Raps zur Familie der Kreuzblütler gehört, wie viele unserer Gemüse, bauen wir ihn ausserhalb der Fruchtfolge an. Wir erneuern jährlich eine Rinderweide, und säen sie für eine Saison mit Raps an. Raps braucht im Frühjahr viele Nährstoffe für ein schnelles Wachstum, eine alte Weide ist im Stande, diese weitgehend zu liefern. Nach der frühen Saat im Herbst und einmal Hacken gehen die Pflanzen kräftig und weitgehend unkrautfrei in den Winter. Eine Ergänzungsdüngung im Frühjahr mit organisch gebundenem Stickstoff fördert die Tätigkeit der Bodenlebewesen und somit den kräftigen Wachstum der Rapspflanzen. Nach weiterem Hacken und ein bis zwei Spritzungen mit Gesteinsmehl zur Stärkung der Pflanze gegen den Rapsglanzkäfer, stehen die Pflanzen nun in voller Blüte. Zwar ist ein Teil der Blüten der Haupttriebe gefressen worden, die Rapspflanze kann dies jedoch durch Bildung von Seitentrieben ausgleichen und wir hoffen somit auch dieses Jahr wieder auf einen guten Ertrag. |
| Das Murimoos-Rapsöl erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wird in unserem Biomarkt sowie in anderen Bioläden der Region angeboten. Mit seinem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren wirkt es positiv regulierend auf die Blutfett- und Blutzuckerwerte und ist somit bestens geeignet für eine gesunde Ernährung. Das kaltgepresste Murimoos Biorapsöl ist zudem einzigartig im Geschmack. Mit dem Kauf dieses Knospe Öles unterstützen sie die nachhaltige landwirtschaftliche Produktion, eine der letzten kleingewerblichen Ölmühlen der Schweiz, eine vielseitige Anbaustrategie und somit die Biodiversität. Wir empfehlen dazu unsere frischen Frühlingssalate, en Guete. |
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Trotz regnerischem Wetter und der, um diese Jahreszeit doch bedenklich kühlen Temperaturen, erfreuten sich die Organisatoren des Kulturtages Muri am regen Publikumszulauf. Im und beim Kloster Muri konnte man an verschiedensten kulturellen Angeboten teilnehmen. Das Kloster öffnete seine Türen zu Klosterkirche, Chor, Krypta, Kreuzgang, Klostermuseum und Caspar Wolf Kabinett. Führungen wurden angeboten zu den Themen: Gärten und Parks - Kloster-, Kräuter, französischer - und englischer Garten, Giorgoli - der grösste und bedeutendste Schweizer Barockmaler, Fürstabt Zurlauben - Bauherr des Oktogons, Habsburger - Erste und letzte Grabstätte im Kloster Muri, Kreuzgang - Ein Juwel der Renaissance-Kabinettsglasmalerei, Caspar Wolf - berühmtester Murianer und Alpenmaler sowie Ora et labora - ein Tag im Leben eines Mönchs. |
| Ebenso konnte man teilnehmen an den Filmvorführungen: Hochwasser Muri,1977, Leo + Marie - Ein Leben für Schirm und Schuh, 1993 und Murimoos, werken und wohnen, 2008. An verschiedenen Marktständen konnte sich die Bevölkerung über das kulturelle Leben in Muri informieren, den Klosterhof-Wein degustieren, sich mit Klostersuppe, Klosterbrot und verschiedenen Getränken verpflegen, sowie Produkten aus der Region eindecken oder an einem Wettbewerb teilnehmen. Der Weg zum Kloster lohnte sich an diesem Auffahrts-Sonntag für alle Kulturhungrigen auf jeden Fall! Für Interessierte: Der Murimoosfilm kann im MURIMOOS in den Verkaufsläden für Fr. 20.- erworben werden. Oder Besuchen Sie uns. Bei uns ist jeder Tag "Tag der offenen Tür"! Entdecken Sie das Murimoos auf eigene Faust auf dem neu eröffneten Murimoos-Weg. Wir führen auch individuelle Gruppen-Führungen durch! |
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Anlässlich der Feier zur Neueröffnung des Murimoosweges am 1. Mai war die Fantasie der Besucher gefragt: unsere vier jungen Highlander-Kälber brauchten nämlich unbedingt einen Namen. Also haben wir um Vorschläge gebeten - und über hundert erhalten! Herzlichen Dank an alle, die am Wettbewerb teilgenommen haben!
Die Auswahl gestaltete sich ganz schön knifflig. Schliesslich konnte sich die Jury auf folgende Namen einigen:
| Wuschel | vorgeschlagen von Lars Füglistaler, Bremgarten |
| Flika | vorgeschlagen von Ronja Zehnder, Windisch |
| Blüemli | vorgeschlagen von Flavio Keusch, Besenbüren |
| Little Joe | vorgeschlagen von Roger Garatti, Rottenschwi |
Wir gratulieren ganz herzlich! Die glücklichen Gewinner dürfen sich freuen über einen Geschenkgutschein von MURIMOOS im Wert von 50 Franken.
Erfreut darüber, endlich einen Namen zu haben, gedeihen die vier Kälber prächtig und sind für grosse und kleine Besucher eine zottelige Attraktion.

Als Wappentier des Murimoos begleitet der Storch die Besucher und weist ihnen mit seinem roten Schnabel den Weg. Willy war ein Senderstorch, der viele Jahre im Murimoos lebte. Leider ist sein Sender vor einiger Zeit verstummt und Willy auch nicht mehr ins Murimoos zurückgekehrt. An 21, durch unsere eigene Holzabteilung originell gestalteten, Informations-Posten erfahren die Besucher viel Interessantes und Wissenswertes über MURIMOOS werken und wohnen, seine Produktionsstätten, den Bio-Landbau sowie die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. |
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Nach der feierlichen Eröffnungszeremonie war die Gesellschaft zum reichhaltigen Apéro auf der Galerie des Café Moospintli geladen. An mehreren Posten wurden am Eröffnungstag die Themen von Fachleuten erläutert und fügten sich so zu einem Gesamtbild, das die Vielseitigkeit der Unternehmung MURIMOOS werken und wohnen dokumentiert. Auf dem Dorfplatz wurden Fotos zum Thema "Murimoos einst und heute" präsentiert. Einige Besucher konnten sich noch gut an die alten Bauten erinnern und andere staunten ob der einfachen Verhältnisse, die früher geherrscht hatten. In der Holzwerkhalle wurde die äusserst vielseitige Produktepalette präsentiert. Die Tierbetriebe warteten mit einer ganz besonderen Attraktion auf: vier herzig wuschelige kleine Highland-Rinder wünschten sich von den Besuchern einen Namen. Interessant auch die Ausführungen über die kürzlich erfolgte Regenerierung des Flachmoors und die Erklärung über die Funktionsweise der modernen Holzschnitzelheizung. |
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Das Murimoos hat einen Obstgarten mit mehr als 20 alten Kirsch-, Birn- und vor allem Apfelbäumen. Dieser Baumbestand erfreut uns im Frühling mit seiner Blütenpracht, dient im Sommer den frisch gekalbten Mutterkühen mit ihren Kälbern als schattiger Auslauf und trägt im Herbst und Winter mit seinem reichhaltigen Früchteangebot zum leiblichen Wohl der Menschen, die im Murimoos arbeiten und essen bei.
Unter den Apfelbäumen hat es auch eine alte, fast vergessene Sorte. Ihr Name: Transparent. Sie soll die beste Sorte für 'Öpfelchuechli' sein.
Alte Hochstamm Obstsorten, jede mit einem besonderen Geschmack und mit ganz unterschiedlicher Verwertungsmöglichkeit, bilden eine Genreserve, für neue Züchtungen. In der Schweiz sind bereits über tausend Apfelsorten gefunden worden. Mit diesem vielfältigen Reservoir wird zur Zeit intensiv geforscht, um Feuerbrand tolerante oder gar resistente Sorten zu züchten. Auch bietet ein reichhaltiges Sortenangebot eine gewisse Sicherheit bei künftig extremeren klimatischen Schwankungen.
Hochstamm Obstgärten bereichern und strukturieren die Landschaft. Von der Krautschicht, über den Stamm mit Borke, Totholz und Baumhöhlen, zu den weit verzweigten Ästen und dem Baumwipfel, wird eine breite Palette an unterschiedlichen Lebensräumen angeboten. In der Schweiz leben etwa 40 Brutvogelarten in Obstgärten, darunter Gartenrotschwanz und Steinkauz, aber auch Fledermäuse und Siebenschläfer. Bei den Insekten, Spinnen und Tausendfüsslern sind es sogar über tausend Arten, darunter viele Wildbienen, Hornissen und Wespen.
Die traditionelle Bewirtschaftung der Hochstamm Obstgärten und die Verwertung des Obstes gehören zu unserer Kultur und stellen ein Sinn stiftendes Handwerk dar. Dies wirkt sich in der Arbeit mit den benachteiligten Menschen positiv auf ihre Krankheitsgeschichte aus.





